KI lernt man nicht in einer Schulung. Man trainiert sie.
Wie HORNBACH mit dem AI Gym eine aktive KI-Nutzungskultur bei 1.900 Verwaltungsmitarbeitenden aufbaut.

Auf einen Blick
~1.900
Verwaltungsmitarbeitende (Zielgruppe)
5
Sessions bisher
40–50
Teilnehmende pro Session
HORNBACH wollte keine weitere Einmal-Veranstaltung zu KI. Das Ziel war, bei rund 1.900 Verwaltungsmitarbeitenden echte Nutzungsgewohnheiten zu schaffen. Nach fünf Sessions des AI Gyms beobachtet P&O das, was bei internen Fortbildungen selten ist: Die Teilnehmenden bleiben über die gesamte Reihe dabei. Und das Programm wächst.
Kontakt aufnehmenDie Herausforderung
Lizenzen ja, Nutzung nein
Generative KI ist in vielen Unternehmen angekommen, als Lizenz, als Plattform, als E-Learning-Angebot. Die aktive Nutzung hält damit selten Schritt. Bei HORNBACH war das nicht anders: Copilot-Lizenzen waren vorhanden, eine interne KI-Plattform existierte. Was fehlte, war eine breite, routinierte Nutzung im Alltag.
Das Muster, das die P&O-Leiterin beschrieb, ist verbreitet. KI wird punktuell eingesetzt für einfache Aufgaben wie Recherche oder Textgenerierung. Sie bleibt aber weit unter ihrem Potenzial. Bisherige Formate hatten daran wenig geändert.
Die strategische Frage für das Team war deshalb klar: Wie bringt man Menschen ins Ausprobieren, auch wenn sie das Gefühl haben, noch nicht alles durchdrungen zu haben?

Der Ansatz
Das Gym-Prinzip
Wer mit KI wachsen will, muss regelmäßig trainieren. Immer wieder ausprobieren, auch wenn es manchmal anstrengend ist. So wie beim Muskelaufbau. Denn KI-Kompetenz entsteht durch Wiederholung. Diese Logik hat die Form des AI Gyms bestimmt.
Das AI Gym ist eine laufende Trainingsreihe aus 60-minütigen Online-Sessions via Microsoft Teams. Kein Workshop zum Abhaken. Ein Format, das bewusst auf Frequenz und direkte Praxis setzt.
Ein Erlebnis pro Session.
Jede Trainingseinheit hat ein klares Ziel: alle Teilnehmenden probieren eine konkrete Sache mit Copilot aus. Zuschauen ist kein Modus.
Gym-Setting als Rahmensignal.
Virtueller Hintergrund im Fitnessstudio-Look, konsequentes Workout-Vokabular, Schweißband beim Facilitator. Das Format kommuniziert schon optisch, worum es geht: Bewegung.
Explizite Lernzone.
Wir sprechen Überforderung offen an, denn wer mit KI arbeitet, fühlt sich regelmäßig abgehängt. Dieses Gefühl zu normalisieren ist Teil des Programmdesigns.
Alltagsnahe Themen.
KI als Sparringspartner, Arbeit mit Kontextdokumenten, kritisches Prüfen von KI-Antworten: Jede Session knüpft an Situationen an, die die Teilnehmenden kennen.
Solo-Facilitation.
Ein Facilitator von Forever Day One leitet alle Sessions. Nahbar, ohne technische Überfrachtung, immer mit dem Ziel, Menschen zu ermutigen.


Impact
Retention und Skalierung
Das AI Gym läuft seit Anfang 2026. In fünf Sessions haben jeweils rund 40 bis 50 Teilnehmende mitgemacht. Anders als bei vielen internen Fortbildungsformaten bleibt die Teilnahme im Verlauf stabil.
Der stärkste Beweis für die Wirkung: HORNBACH baut das Programm aus. Drei Folge-Sessions sind für August 2026 angesetzt. Die Diskussion über eine Skalierung für weitere europäische Märkte läuft aktiv.
- Dauer
- Seit Q1 2026, laufend
- Format
- Digital (Microsoft Teams), 60-minütige Live-Sessions
- Teilnehmende
- ~40–50 pro Session, Zielgruppe ~1.900 Verwaltungsmitarbeitende
- Tool
- Microsoft Copilot
- Facilitation
- Solo-Facilitation durch Forever Day One
Case Studies
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